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überschrift203

 

Der Amerikaner Hay berichtete vor mehr als 140 Jahren in einer Patentschrift über ein Phänomen, über das aufgrund seiner unbekannten Funktionsmechanismen heute noch kontrovers diskutiert wird.

Kann man das Kristallisationsverhalten kalkabscheidender Wasserinhaltsstoffe durch elektromagnetische Kräfte beeinflussen?

Da nach naturwissenschaftlicher Meinung mit keinen natürlichen Mechanismus diese Wirkung plausibel erklärt werden kann, passt diese “ Wasserbehandlung “ nicht in das naturwissenschaftliche Schema.

Trotz dieser Ansicht gibt es unzählige dieser Geräte, die nach Angaben ihrer Hersteller alle optimal funktionieren sollen. Das aber ist schon aufgrund der unterschiedlichsten Anwendungstechniken nicht möglich.

Da man nun noch “ unerklärliche gesundheitsfördernde Wirkungen ” dieser Wasserbehandlung zuschreibt, wird der Markt geradezu überschwemmt mit Geräten, die angeblich das Wasser “gesünder” machen, es vitalisieren und so verändern, dass es den Gesundungsprozess aller möglichen Krankheiten positiv beeinflussen wird. Nebenbei wird es natürlich seinen eigentlichen Zweck erfüllen, nämlich Kalkabscheidungen wirksam verhindern helfen.

Derart unsinnige Argumente dienen nur dem Kommerz, für die naturwissenschaftliche Anerkennung dieser Wassertechnik sind sie nicht gerade förderlich. Schade nur, dass inzwischen auch als seriös eingestufte Unternehmen mit solchen unsinnigen Beschreibungen werben. Ich habe noch von keinem Firmenvertreter eine plausible Erklärung erhalten, welche naturwissenschaftlichen Gesetze bei der Konstruktion seines Gerätes Anwendung finden.

Und ich frage schon seit etwa 19 Jahren danach.

Wasser ist zwar eine besondere Verbindung, ein Gedächtnis oder gesund machende Eigenschaften werden ihm elektrische  - und/oder magnetische Felder wohl nicht einprägen können . Der Esoteriker glaubt daran, dem Kranken wird der Placebo - Effekt vielleicht helfen, der Wissenschaftler ist ungläubig, die Firmen freuen sich über die Verkaufserlöse.

Kontrovers zur wissenschaftlichen Meinung behaupte ich dennoch, dass sich  mineralische Verbindungen, gelöst in wässrigen Lösungen, mit magnetischer Kraft so beeinflussen lassen, dass sie ihr Kristallisationsverhalten verändern. Dafür gibt es auch einen vergleichbaren natürlichen Mechanismus.

Die Wirkung gilt allerdings nur für mineralische Verbindungen, die infolge einer chemischen Reaktion eine gute Wasserlöslichkeit aufweisen, im Normalzustand aber kaum wasserlöslich sind.

Dazu gehört der Kalkstein ( chem. Calciumcarbonat ).