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überschrift302

Wasser ist kein Element, dem man mit e lektromagnetischen Kräften eine bleibende Information (Gedächtnis) einprägen kann. Auch vitalisieren kann man es nicht. Auch wenn man oft damit wirbt. Allerdings wirken elektromagnetische Kräfte auf die Bindungsstrukturen von Wassermolekülen. Da unter elektrischem Feldeinfluss Elektronen an - bzw. abgestossen werden und im magnetischen Feld bewegte Elektronen kreisförmig um die Feldlinien gedreht werden, wird es immer zu Ladungsverschiebungen kommen, die Veränderungen innerhalb der intra - und intermolekularen Wassermolekül - Bindungsstrukturen bewirken.

Dafür gibt es auch einen natürlichen Mechanismus. Der von dem Litauischen Privatgelehrten Theodor Grotthus ( 1782 - 1822 ) vorgeschlagene “Grotthus - Mechanismus” beschreibt, wieso Wasserstoff und Hydroxid - Ionen in wässrigen Lösungen im elektrischen Feld weitaus schneller wandern als alle anderen Ionen. In diesem Fall wandern nicht die Ionen selbst, sondern es wird nur deren Ladung durch zwischenmolekulare Bindungsänderung über Ketten assoziierter Wassermoleküle weitergegeben. Das ist Fakt und da die physikalische Wasserbehandlung nach fast dem gleichen Prinzip funktioniert, kann nicht behauptet werden, es gäbe für deren Funktion keinen vergleichbaren natürlichen Mechanismus. Wer das behauptet, sollte erst mal nachdenken. Die Bindungsumwandlungen beim Grotthus - Mechanismus lässt sich mit der starken Elektronenbeeinflussung durch die elektromagnetische Wechselwirkung erklären. Bekanntermaßen binden Wassermoleküle untereinander über Wasserstoff - Brücken.

Dazu ein Zitat aus Römpp Chemie Lexikon zu Wasserstoff - Brückenbindungen:

“” Bezeichnung für eine bes. wichtige Form von Nebenvalenzbindungen, die sich zwischen einem an elektronegative Elemente   (Protonendonator, X) kovalent gebundenen Wasserstoff-Atom und dem einsamen Elektronenpaar eines anderen elektronegativen Atoms (Protonenakzeptor,Y) ausbildet. Im allgemeinen formuliert man ein solches System als  RX-H-------YR’, wobei die punktierte Linie ( hier die länger gestrichelte ) die Wasserstoff - Brücke symbolisiert. Als X und Y kommen hauptsächlich Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Halogene in Frage.””   Zitat Ende.

Grotthus402

Elektronenverschiebung02Durch die Elektronenpolarisation des bindenden Elektronenpaars hin zum elektronegativen Sauerstoff erhalten die Wasserstoffatome der Wassermoleküle partielle d+ Ladungen. In deren Richtung orientieren sich die freien Elektronenpaare des benachbarten Wassermolekül - Sauerstoffatoms. (H- Brücke ) (s. Grafik, Elektronenorbitale sind schematisch als helle Wolke dargestellt ). Im elektrischen Feld orientiert sich die neg. geladene Bindungs - Elektronenwolke in Richtung pos. Anode, während sich das Wasserstoffatom aufgrund der partiellen d+ Ladung in Richtung neg. Kathode orientiert. So “schlüpft” das H - Atom in die Sauerstoff - Elektronenwolke des benachbarten Wassermolekül und bindet. Die H -  Brücke wird zur kovalenten Bindung. ( s. Grafik ) Damit erklärt sich das Phänomen                “ Grotthus - Mechanismus “.

 

In Magnetfeldern bewegte Ladungen unterliegen ähnlichen phys. Gesetzmäßigkeiten. Es finden die gleichen Ladungs- verschiebungen wie beim “ Grotthus - Mechanismus “ statt.

Die Funktion der magnetischen Wasserbehandlung