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überschrift303

Die bekannten hartkristallinen Abscheidungen an Heizungen und Sanitärobjekten bestehen überwiegend aus Kalkstein. Die Funktion der magnetischen Wasserbehandlung steht in engem Zusammenhang mit seiner Wasserlöslichkeit.    

Korallen

Kalkstein als Meereskoralle

Kunststoffrohr

Kalkstein im Kunststoffrohr

kalk-rost-rohr2

Kalkstein u. Rost im verz. Wasserrohr

Ca-Kristall

Kalkstein unter dem Mikroskop

Kalkstein (chem. Calciumcarbonat ) ist ein häufig vorkommendes Sedimentgestein. Korallen, Muscheln und andere Schalentiere waren und sind weiterhin die Erzeuger dieses Minerals. In reinem Wasser lösen sich nur geringe Mengen davon ( nur 14 Milligramm / Liter ). In kohlendioxidhaltigem Wasser kann sich dagegen eine relativ große Menge Kalkstein als Calciumhydrogencarbonat lösen.

CO2 + H2O Doppelpfeil HCO3- + H+                                                Summenformel:

CaCO3 + H+Doppelpfeil02 HCO3- + Ca2+                CaCO3 + CO2 + H2O Doppelpfeil032 HCO3- + Ca2+

Kalkstein löst sich in Wasser, wie die Summenformel zeigt - in Verbindung mit Kohlendioxid - als Calcium - und Hydrogencarbonat - Ionen.  (Ionen = elektrisch geladene Teilchen ) 

Das gebundene Kohlendioxid im Hydrogencarbonat wird bei Erhöhung der Wassertemperatur, aber auch bei Absenkung des Wasserdruckes freigesetzt. ( Letzteres ist im Prinzip nur bei starker Wasserentnahme oder an Ausläufen von Wasserhähnen und Brausedüsen der Fall ). Daher bilden sich oft an Perlatoren deutliche Kalkkrusten. Mit der Freisetzung von Kohlendioxid fehlt die lösende Komponente im Wasser und Kalkstein wird wieder zum Feststoff. Chemisch spricht man von übersättigter Lösung und Rückkristallisation des jetzt wieder wasserunlöslichen Stoffes.

Die o.a. Summenformel kehrt sich um, wie an den Hin - und Rückpfeilen zu erkennen ist. Die nachfolgenden Formeln zeigen die Zwischenreaktionen, die zur Kristallisation des Kalksteines führen. Formel ( 1 ) zeigt die Bildung von Hydroxid - Ionen, die nachfolgend die Wasserstoffatome der Hydrogencarbonat - Ionen neutralisieren ( Formel 2 ) und freie Carbonat - Ionen entstehen lassen. (rot markiert ) Carbonat - und Calcium - Ionen können nebeneinander bei neutralen pH- Werten in Wasser nicht existieren. Sie binden spontan zu Calciumcarbonat - Kristallen. Daher braucht eigentlich nur geklärt zu werden, ob Hydrogencarbonat - Ionen durch eine kurzzeite magnetische Einwirkung so zu beeinflussen sind, dass sie ihre Protonen übertragen und damit freie Carbonat - Ionen entstehen. Damit würden sich automatisch die von vielen Naturwissenschaftlern angezweifelten Kristallkeime bilden.

Umkehrreaktion:

( 1 )                    2 HCO3- + Ca2+Doppelpfeil04HCO3- + CO2 + OH- + Ca2+                                                                            

( 2 )    HCO3- + CO2 + OH- + Ca2+ Doppelpfeil05 CO32- + H2O + CO2 + Ca2+

( 3 )     CO32- + H2O + CO2 + Ca2+ Doppelpfeil06H2O + CO2 + CaCO3

Ob in einem realativ schwachen Magnetfeld die Umkehrreaktion erreicht werden kann, zeigt die nachfolgende Seite